<table width="90%" cellspacing="1" cellpadding="3" border="0" align="center"><tr> <td><span class="genmed">
Zitat:</span></td></tr><tr><td class="quote">Ich möchte diese Zustand um 2 Grunde
1. Ich möchte am Signalanlagen arbeiten ohne die Simulation zu halten. Auch wenn es Züge gibt die Abhänglich von diese Signale sind. Natürlich muss Mann dafür sorgen dass es keine Probleme gibt, weil die Zuge einfach die Signale als 'Fahrt' sehen.
2. Ich möchte Signale die schon da sind und schon Signalanlagen eingebaut haben einfach durch alle Züge ignorieren lassen. Wenn's nur 1 Signal gibt, kann Mann es eingeben beim : "Nach diesem Signal hört" (bin Niederländer und weiß nicht wie es im Deutschen Sprache heißt). Aber wenn's 4 oder Mehr Signale gibt, wird's schwieriger und dauert es viel länger.
Wie geschrieben gibt's schon einen 'Ausser Betrieb' möglichkeit am einzige Signale mit dem "Nach diesem Signal hört", aber ich möchte es für ganze Signalanlagen machen.</tr></td></table>
Ich gehe derzeit den umgekehrten Weg. Um das Netz im laufenden Betrieb warten zu können, habe ich zusätzliche Steuer-Analgen angelegt und diese in die Schaltlogik der Signale integriert.
Die Steuer-Anlagen werden von mir bei Bedarf manuell geschaltet und riegeln dann eine Strecke, für die sie gelten, komplett ab.
Die Abhängigkeit des Signals besteht bei mir aus zwei Seiten:
- der
Schaltlogik. Das ist die ganz normale Abhängigkeit der Signalanlagen, die auch geschaltet werden (Also z.B.: Signal H1 ist abhängig von Signalanlage A, die Schaltwirkung ist A+).
- der
Steuer-Anlage. Diese Anlage bewirt die Totalsperrung einer Strecke, unabhängig davon, ob die Signalanlage A GRÜN oder ROT zeigt.
Damit das funktioniert, muss die Schaltlogik mit der Steuer-Anlage per
AND verknüpft werden. Das sieht dann folgendermaßen aus:
A & S
(A | B) & S
((A & B) | C) & S
S steht jeweils für die Steuer-Anlage.
Wichtig ist, dass immer
die ganze Schaltlogik per AND mit der Steuer-Anlage verknüpft wird, deshalb die
Klammern.
Es gilt: die Streckenfreigabe am betroffenen Signal wird...
- ignoriert ("Dauer-ROT"), wenn zumindest die Steuer-Anlage ROT zeigt.
- beachtet (GRÜN), wenn die Steuer-Anlage GRÜN und die Schaltlogik GRÜN zeigt.
- beachtet (ROT), wenn die zumindest Schaltlogik ROT zeigt.
Nun zu deinem Wunsch des Ignorierens, also Überfahrens von Signalen. Das geht im Prinzip ähnlich. In diesem Fall werden die Schaltlogik und die Steuer-Anlage jedoch mit
OR verknüpft, z.B.:
A | S
(A | B) | S
((A & B) | C) | S
Es gilt: die Streckenfreigabe am betroffenen Signal wird...
- ignoriert ("Dauer-GRÜN"), wenn zumindest die Steuer-Anlage GRÜN zeigt.
- beachtet (GRÜN), wenn zumindest die Schaltlogik GRÜN zeigt.
- beachtet (ROT), wenn die Steuer-Anlage ROT und die Schaltlogik ROT zeigen.
Bei dieser Schaltung muss die Steuer-Anlage GRÜN zeigen, wenn das betroffene Signal IGNORIERT werden soll; es also AUßER BETRIEB ist. Das scheint mir nicht ganz logisch. Man kann deshalb die oben beschriebene Schaltung mit einem
NOT ergänzen:
A | (!S)
(A | B) | (!S)
((A & B) | C) | (!S)
Es gilt: die Streckenfreigabe am betroffenen Signal wird...
- ignoriert ("Dauer-GRÜN"), wenn zumindest die Steuer-Anlage ROT zeigt.
- beachtet (GRÜN), wenn sowohl die Steuer-Anlage als auch die Schaltlogik GRÜN zeigen.
- beachtet (ROT), wenn die Steuer-Anlage GRÜN und die Schaltlogik ROT
zeigt.
In diesem Fall zeigt die Steuer-Analge ROT, wenn das betroffene Signal ignoriert wird/ außer Betrieb ist.
Der Orginalzustand der Signalanlage geht bei allen drei Varianten nicht verloren. Ein Zug schaltet z.B. die Anlage A auch dann auf ROT, wenn das Signal ignoriert wird. Das führt jedoch dazu, dass
Überläufe eintreten können! Deshalb sollte man die maximale Anzahl von Zügen angemessen erhöhen!
Zur besseren Veranschaulichung habe ich ein Beispielnetz gebastelt. Es hängt an diesem Beitrag.
Probiere es einmal aus! Ich hoffe, ich hab das einigermaßen verständlich erklärt... [img]icon_confused.gif[/img]
Gute Nacht
Markus
Dateianhang:
http://www.bahnazubis-nord.de/bahnforum/upload/Demo_Spr.nt3]Demo_Spr.nt3